Berufsinformationstour durch Erfurt

Für viele junge Menschen bleibt – trotz Bewerbermangels in manchen Regionen – die Suche nach einem Ausbildungsplatz weiterhin schwierig und oft erfolglos. Mitarbeiter und Unterstützer beim Übergang von der Schule zum Beruf werden mit dieser Situation täglich konfrontiert. Gleichzeitig erleben viele Unternehmen, insbesondere kleine und mittelständige, einen enormen Bewerberrückgang.

Aus diesem Grund organisierten die Mitarbeiter des JOBSTARTER plus-Projektes „Ausbildungsservicestelle für kleine und mittlere Unternehmen in Erfurt“ des Bildungswerks der Thüringer Wirtschaft e.V. gemeinsam mit dem JOBSTARTER Regional Büro Ost der GEBIFO eine Berufsinformationstour.

Am 28. März ging es gemeinsam mit einem Bus zu drei Erfurter Unternehmen: Voigt electronic GmbH, N.L. Chrestensen – Erfurter Samen- und Pflanzenzucht GmbH und Kaisersaal Gastronomie- und Veranstaltungs-GmbH. Die drei Unternehmen öffneten ihre Türen, um sich und ihre Ausbildungsberufe vorzustellen und den Teilnehmern ihre Fragen zu beantworten.

 Auf dieser Tour konnten die Berater und Unterstützer im Übergang Schule – Ausbildungs- sowie die Berufseinstiegsbegleiter, Schulsozialarbeiter, Mitarbeiter der Kompetenzagentur der Caritas und auch ehrenamtliche Senior-Experten des Projektes VerA sehr unterschiedliche Berufe in drei kleinen bis mittelständigen Erfurter Unternehmen erkunden und hinter die Kulissen blicken. Hier erfuhren sie aus erster Hand, welche Voraussetzungen die Jugendlichen für die Berufe mitbringen müssen. Dabei zählen, entgegen der häufigen Vermutung, nicht die Schulnoten, sondern vor allem Motivation und Interesse für die Ausbildung. Anregungen und Tipps zur Berufsorientierung und Unterstützungsmöglichkeiten während der Ausbildung gab es zusätzlich durch Herrn Dr. Lengyel, Bereichsleiter für Jugendliche in der Agentur für Arbeit Erfurt.

Im Anschluss an die Veranstaltung nahmen noch einige Teilnehmer am Erfurter Arbeitskreis SCHULEWIRTSCHAFT teil, in dem sich Vertreter aus Wirtschaftsunternehmen, den Kammern, der Agentur für Arbeit, Bildungsträgern und Schulen engagieren. Die regionalen Arbeitskreise dienen dem lebendigen Dialog und dem Erfahrungsaustausch zwischen Wirtschaft und Bildung. Sie unterstützen Schulen und Unternehmen bei der Gestaltung von Kooperationen, entwickeln Aktivitäten zur Verbesserung dieser Zusammenarbeit und erleichtern durch ihre Projekte den Schülerinnen und Schülern den Start ins Berufsleben.