Februar 2020: Berufsorientierungsprojekte an der Oberschule Ottendorf-Okrilla

Viele Jugendliche haben keine konkrete Vorstellung davon was sie nach ihrem Abschluss machen wollen. Nur selten können sich Jugendliche ein Bild davon machen, was sich hinter bestimmten beruflichen Bezeichnungen verbirgt und wissen zudem oftmals nicht, welche Berufsmöglichkeiten sie in der Region haben. Genau dem möchte die Oberschule Ottendorf-Okrilla in Zusammenarbeit mit Unternehmen aus der Region entgegenwirken! Hierzu hat die Oberschule in den vergangenen Monaten insbesondere zwei tolle Projekte auf die Beine gestellt.

Im vergangenen Sommer gestaltete die Oberschule gemeinsam mit acht Unternehmen aus der Region den obligatorischen Museums- und Wandertag für 56 Jugendliche der 8. Jahrgangsstufe zu einem berufsorientierten Praxistag um. Bei diesem Pilotprojekt durchliefen die Jugendlichen halbstündig acht verschiedene Stationen und lernten praxisnah unterschiedliche handwerkliche Ausbildungsberufe kennen.

Die Jugendlichen lernten u.a. wie man mit einem großen Radlader Sand- und Kiesberge versetzt, wie Schaltungen erstellt werden, wie unter Einsatz von Drohnen vermessen wird oder erprobten am Stand des Arbeitersamariterbundes lebensrettenden Maßnahmen. Einige Stationen wurden auch spielerisch gestaltet wie der von der Deutsche Post AG erstellte Parcours, bei dem auf dem Postfahrrad Briefe zugestellt werden mussten. „Die Schüler sollen so viel wie möglich praktisch machen. Das bleibt länger im Gedächtnis“, erklärt Praxisberater Sebastian Sende. Die Erwartungen der Jugendlichen wurden bei weitem übertroffen und es zeigte sich erneut, wie wichtig die praktische Berufsorientierung ist.

Anfang Februar dieses Jahrs organisierte die Oberschule Ottendorf-Okrilla zudem bereits zum zweiten Mal einen Tag der Ausbildung, an dem 500 Jugendliche, 50 Unternehmen und zahlreiche Eltern, Lehrkräfte und weitere Interessierte teilnahmen. Nach einer feierlichen Eröffnung konnten die Teilnehmer die Stände der Unternehmen besuchen und wertvolle Kontakte knüpfen. Organisiert und begleitet wurde der Tag erneut von der Ausbildungskampagne Onkel Sax. Neu zum Vorjahr war eine Vortragsreihe, an der sich einige Unternehmen den Fragen der Jugendlichen gestellt haben.

An den Ausbildungsständen durften sich die Besucher der Berufsmesse schließlich praktisch ausprobieren: Löten, Gewürze erkennen, virtuelle Betriebsrundgänge testen waren dabei nur die Highlights. sEin wichtiger Teil der Berufsmesse war erneut die Verpflegungsstation, die von den Ottendorfer Schülerinnen und Schüler selbst organisiert wurde. Auch dies war ein gelungener, spannender und erkenntnisbringender Tag!

Die Oberschule Ottendorf-Okrilla möchte mit solchen Projekten zeigen, dass auch mit wenig personellen und finanziellen Ressourcen vieles für die Zukunft der Jugendlichen und der Region erreicht werden kann. Denn eine Investition in die Jugendlichen bedeutet die Investition in die Region!

Ansprechpartner für dieses Projekt:
Sebastian Sende
Praxisberater Oberschule Ottendorf- Okrilla
Tel.: 017664409737
E-Mail: s.sende@sufw.de