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Am 22. März 2021 findet von 10 bis ca. 13 Uhr das Netzwerktreffen des Projekts „Zusammenarbeit zukunftsfähig gestalten – SCHULEWIRTSCHAFT Ostdeutschland“ statt. Das vom Beauftragten der Bundesregierung für die neuen Bundesländer geförderte Projekt hat drei Themenfelder im Fokus: den Generationswechsel meistern, das Netzwerk stärken sowie Erfahrung und Wissen teilen.

Bei dem virtuellen Treffen tauschen wir uns aus und schauen in die Zukunft: Was ist in den Regionen vor Ort angestoßen worden? Wie können Ideen umgesetzt werden und Projekte gelingen? Wie soll im Netzwerk künftig zusammengearbeitet werden? Was können andere Regionen lernen?

Fünf Leuchtturm-Netzwerke aus den ostdeutschen Bundesländern stellen ihre Ideen und deren Umsetzung vor – seien Sie dabei und lassen Sie sich auch für Ihre Region inspirieren, wie Netzwerkarbeit und berufliche Orientierung in den Regionen aktiv gestaltet werden kann!

Sie können sich hier für das Event anmelden. Anmeldefrist ist der 08.03.2021.

Programm
09:45 Uhr  Empfang der Gäste
10:00 Uhr  Eröffnung
10:15 Uhr  Podiumsdiskussion mit Mirco Wanderwitz, Beauftragter der Bundesregierung für die neuen Bundesländer
11:30 Uhr  Leuchtturm-Sessions: über zwei Runden stehen fünf Angebote parallel zur Auswahl*
12:15 Uhr  Verabschiedung & Ausblick
12:30 Uhr  Virtuelles Get-Together über Wonder

Die Leuchtturm-Sessions
1. Leuchtturm: „Regionale Netzwerkarbeit digital?! – Chancen und Herausforderungen“ (Sven Baasner, Agentur für Arbeit Cottbus & Angela Unger, Koordinatorin SW Lausitz)
2. Leuchtturm: „Die erste digitale Berufsorientierungsmesse in der Mecklenburgischen Schweiz – Erfahrungen und Herausforderungen“ (Katrin Berndt, SW Malchin & Thomas Bohn, SW Mecklenburg-Vorpommern)
3. Leuchtturm: „Aufbau fünf neuer regionaler Netzwerke SCHULEWIRTSCHAFT im Landkreis Görlitz“ (Saskia Heublein & Annabell Krause, Entwicklungsgesellschaft Niederschlesische Oberlausitz mbH)
4. Leuchtturm: „Netzwerk (Re-)Aktivierung im ländlichen Raum – so kann es gelingen!“ (Doreen Singer, SW Sachsen-Anhalt)
5. Leuchtturm: „SCHULEWIRTSCHAFT Erfurt: Erfolgreiche Projektarbeit durch einen gemeinnützigen Förderverein – Erfahrungen, Tipps und Hinweise“ (Udo Bauer, Netzwerk SW Erfurt)

Multiplikatoren-Workshops 2020

Alle fünf Multiplikatoren-Workshops haben erfolgreich stattgefunden!

Zwischen August und Oktober konnten wir unsere für Frühjahr geplanten Multiplikatoren-Workshops wiederholen! In Güstrow, im Käbschütztal, in Erfurt, Burg (bei Magdeburg) und zuletzt rein virtuell kamen sowohl teilweise langjährig Aktive als auch neu Interessierte zusammen, um sich über die zukünftige Zusammenarbeit im Netzwerk auszutauschen und neue Ideen zu sammeln.

In Kürze werden die Ergebnisse hier dokumentiert. Wir danken allen Beteiligten für die gelungen Workshops!

Unsere Webinare

Im Juli diesen Jahres haben wir Webinare für SCHULEWIRTSCHAFT Aktive und Interessierte angeboten

– informieren Sie sich hier über die Inhalte!

Engagierte gewinnen und halten

Engagierte für die eigene Sache zu gewinnen und zu halten ist eine der zentralen Aufgaben zivilgesellschaftlicher Strukturen. Obwohl die Zahl der Engagierten stetig steigt, stehen Vereine und Verbände stets vor der Herausforderung, neue Aktive zu gewinnen.

Jan Holze (Deutsche Stiftung für Engagement und Ehrenamt) zeigte im Webinar Modelle auf, wie dies gelingen kann. Auch wenn es kein Patentrezept gibt, so können doch durch einige Anpassungen Erfolge im Freiwilligenmanagement erzielt werden. Mehr Menschen sind bereit sich zu engagieren, allerdings in einem geringeren Zeitumfang. Die Erfüllung von Merkmalen einer engagementfreundlichen Organisation ist dabei entscheidend. Wie willkommen, eingebunden und wertgeschätzt sich Menschen in einer Organisation fühlen bestimmt maßgeblich den Grad an Engagement. Konkrete Aufgabenprofile, feste Ansprechpartner, Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie die Möglichkeit eines abwechslungsreichen Engagements erhöhen die Bindung der Engagierten.

Zielgruppenorientierte interne und externe Kommunikation / Netzwerken

„Was wollen wir warum erreichen?“ und „Wie können wir dies erreichen?“ sind elementare Fragen hinsichtlich der internen und externen Kommunikation einer Organisation. Christian Stadali (Wortwerk Weimar) gab den Teilnehmenden einen Instrumentenkoffer sowie wertvolle Impulse hinsichtlich Corporate Identity, Anlässe und Möglichkeiten zur externen Kommunikation und Netzwerkpflege sowie zur internen Identitätsbildung und Nachwuchsgewinnung an die Hand.

Ein kontinuierliches Neudenken, Spaß und Affinität, die Nutzung von Social Media und das Herausstellen der eigenen Persönlichkeit sind wichtige Werkzeuge für ein erfolgreiches Kommunizieren und Netzwerken. Das Corporate Design, die Corporate Communication, das Corporate Behaviour sowie das Reputationsmanagement formen die Corporate Identity und sollten aufeinander abgestimmt sein und ineinandergreifen. Eine aktive Beteiligung an Veranstaltungen, Kooperationen und aktuellen Diskussionen sowie das Initiieren eigener Veranstaltungen machen das Engagement sichtbar erhöhen die Reichweite.

Wie ticken Auszubildende?

Wie ticken eigentlich die Auszubildenden von morgen? Was motiviert sie im Beruf und welche Wünsche haben sie an ihren Arbeitgeber? Wie informieren sie sich über den Arbeitsmarkt? Maria Nesselrath (SINUS:akademie) hat einen Einblick in das SINUS Milieumodell und damit in die verschiedenen Lebenswelten junger Menschen und ihre Erwartungen an Schule und Beruf gegeben.

Das Lebensweltenmodell bildet die Vielfalt der Lebenslagen der jungen Generation in Deutschland ab. Abhängig von der normativen Grundorientierung und dem Bildungsgrad der Jugendlichen lassen sich verschiedene Milieus definieren. Daraus ergeben sich unterschiedliche Interessen, Bedürfnisse und Werte der Jugend – auch in Bezug auf den Prozess der beruflichen Orientierung und die entsprechenden Akteure. Das Anderssein der Jugendlichen zu berücksichtigen, die Erwartungen und Wertvorstellungen von denen der Erwachsenen zu unterscheiden und auf die verschiedenen Lebenswelten einzugehen unterstützt eine zielgruppengerechte Ansprache und Bindung potenzieller Auszubildender.

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